3 Dezember 2014 - 05:36
UN-Sonderberauftragter für Irak mit Irans Parlamentspräsident zusammengetroffen

Der iranische Parlamentspräsident Ali Laridschani und der UN-Sonderbeauftragte für den Irak Nikolaj Mladenov haben am Montag in Teheran die Lage im Irak besprochen.

Dabei sagte Laridschani, dass die Vereinten Nationen in Zusammenarbeit mit den Ländern in der Region eine wesentliche Rolle bei der Herstellung von Ruhe und Sicherheit im Irak spielen können. "Militäreinsätze sowie Luftschläge gegen den IS ohne politisches Konzept können nichts zur Stabilisierung der Lage und Herstellung der Sicherheit im Irak beitragen", sagte Laridschani und ergänzte: "Dadurch wird diese Terrorgruppe vielmehr gestärkt."

Der iranische Parlamentspräsident wies bei diesem Treffen auf die sozialen und wirtschaftlichen Probleme im Irak als Hauptursachen der Verbreitung von Unruhen und Instabilität in diesem Land hin und fügte hinzu, dass die Bekämpfung der Armut und Arbeitslosigkeit sowie die Beteiligung aller politischen Gruppen an der neuen Regierung zur Sicherheit und Entwicklung im Irak beitragen können. Er bekräftigte, dass die IR Iran alles mögliche zur Herstellung von Sicherheit und Ruhe in ihrem Nachbarland unternehmen wird.

Der UN-Sonderbeauftragte für den Irak würdigte die Unterstützung Irans für die irakische Regierung und das irakische Volk und hob hervor, dass man sich im Rahmen der UN-Resolutionen und durch regionale Sitzungen für die Bekämpfung der Terrorgruppen in der Region und im Irak einsetzen soll.